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Bericht von der Nacht-der-Lichter 2005 - Nacht der Lichter 2005 |
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Geschrieben von Ester Yong-A Nothelfer
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Seite 1 von 3 Nacht der Lichter 2005
Wer am 19. November 2005 zur alljährlichen "Nacht der Lichter" in die Chemnitzer Markuskirche kam, stapfte vom frostigen, verschneiten Sonnenberg in einen behaglich beheizten Kirchenraum,
dessen ziegelrote Wände, die ein schlankes, neugotisches Rippengewölbe tragen,
im Licht zahlreicher Kerzenflammen erstrahlten. Am Eingang begrüßten Jugendliche
die Gäste und überreichten jedem eine kleine Kerze und das Notenblatt mit den Liedern.
Zum Zeichen für die Auferstehung Jesu, des Lichts der Welt, werden diese Kerzen dann während
der Lichterfeier gemeinsam entzündet. Dieses Jahr kann man sich auch eine kleine Gedenkkarte
mitnehmen.
In aller Ruhe wählt man sich nach dem Eintreten einen Sitzplatz - entweder im vorderen
Bereich vor dem Altar, der mit kleinen Teppichen und Gebetshockern ausgelegt ist, oder im
hinteren, bestuhlten Teil des Kirchenraums. Klassische Musik begleitet einen beim Ankommen
und man kann den Kirchenraum auf sich wirken lassen: Im Altarbereich sind wie in Taizé
große, orangefarbene Stoffbahnen gespannt, welche z. B. eine Assoziation mit Flammen und dadurch
dem Heiligen Geist zulassen. Davor ist eine lockere Mauer aus Ziegelquadraten errichtet,
die zahlreiche brennende Teelichter beherbergt. Überall in der Kirche finden sich
Altärchen mit den aus Taizé bekannten Ikonen, welche ebenfalls mit orangefarbenen Tüchern
und Kerzen geschmückt sind. In der Mitte des Altars steht die Kreuzikone. Auf dem Boden liegt
ein großes, schlichtes Holzkreuz mit einer Reihe von Teelichtern, welche zu den Fürbitten
angezündet und auf das Holzkreuz gestellt werden können.
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